AgriSpin

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Was ist AgriSpin?

Bei weitem nicht alle Innovationsprozesse führen zum Erfolg. Tatsächlich scheitern oder verkümmern auch vielversprechende Ansätze oft frühzeitig oder unbemerkt. Was führt dazu, dass ein Innovationsprozess funktioniert und was hemmt oder stoppt ihn?

Das EU-Projekt "AgriSpin - Space for Innovations in Agriculture" (Raum für Innovationen in der Landwirtschaft) strebt danach, Antworten auf diese Fragen zu finden, indem es Methoden und Best Practices zur Innovationsförderung in der Landwirtschaft identifiziert und über ein breites Netzwerk transportiert. Das Projekt läuft seit Mai 2015 mit 15 Partnern aus 13 Mitgliedsländern und endet voraussichtlich im September 2017.

Mehr über AgriSpin und seine besonderen Methoden erfahren Sie in dieser Broschüre.

Erfahren Sie mehr über AgriSpin auf der Website des Programms.


Wie funktioniert Innovation?

Komplex und interaktiv

Die Entwicklung von Innovationen ist ein komplexes Zusammenspiel zwischen Personen, sozialen Bedingungen, Technik, Ressourcen, Organisationsstrukturen und dem relevanten Umfeld. Obwohl bei den Innovationsfällen immer wieder „ähnliche Zutaten“ zu verzeichnen sind, ist es schwierig daraus generelle „Rezepte“ zu formulieren.

Zutat 1: Vernetzen und über den Tellerrand schauen

Viele Innovationen bestehen darin, dass umgesetzte Ideen aus anderen Kontexten (z.B. Ländern, Regionen, Branchen, Betrieben) in ein neues Umfeld übertragen werden. In Austausch und Vernetzung zu investieren ist deshalb zentral für die Förderung von Innovationen, auch wenn der „Output“ vorher nicht absehbar ist! Die Methode „Cross Visit“ hilft dabei, den Blick über den Tellerrand möglichst zielführend zu gestalten.

Zutat 2: Warme Netzwerke ermöglichen

Kleine Gruppen von begeisterten Vordenkern, die mehr verbindet als reine Arbeitsbeziehungen, sind häufig der Ausgangspunkt damit aus dem ersten Funken eine Flamme wird. Dies zu ermöglichen – auch über die Organisationsgrenzen hinweg – ist ein Schlüssel und gleichzeitig eine Herausforderung – vor allem für eher hierarchisch organisierte Organisationen mit hoher Regelungsdichte.

Zutat 3: Unterstützer mit Freiraum

Häufig begünstigen Akteure mit Freiraum im Umfeld des eigentlichen Innovators die Entwicklung der Innovation. Damit gemeint sind Personen oder Institutionen, denen es erlaubt ist, Innovationen zu verfolgen, dafür gewisse Ressourcen zu akquirieren und einzusetzen („seed money“) und ggfs. die Interessen des Innovators auch zu vertreten oder zu verteidigen. Diese Rolle kann von Beratungsorganisationen, von Selbsthilfeeinrichtung (Verband, Verein, Initiative …) oder aber auch von einem entsprechend ausgestatteten Innovationsbüro übernommen werden. Eine Organisation, die bestimmte Innovationen fördern möchte, kann natürlich auch einem Mitarbeiter eine solche Rolle ermöglichen.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Fisel

Tel.: +49 821 2639017
E-Mail


Methoden bei AgriSpin


Wie können Sie davon profitieren?

Durch Teilnahme und Austausch können wir Sie als Kunde am Puls der Zeit beraten.
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